BMW IBSF WCh 2021 Altenberg_2man Bob halftime_Friedrich start

Zweierbob: Friedrich/Schüller führen zur WM-Halbzeit deutlich

Titelverteidiger Francesco Friedrich ist zur WM-Halbzeit im Zweierbob der Männer auf dem Weg zu seinem siebenten Titel in Serie. In den ersten beiden der vier Rennläufe zu den BMW IBSF Weltmeisterschaften 2021 presented by IDEAL Versicherung am SachsenEnergie-Eiskanal in Altenberg fuhr Friedrich mit Anschieber Alexander Schüller einen großen Vorsprung von 0,88 Sekunden auf Platz zwei heraus. Den belegt über Nacht der Gesamtweltcup-Zweite Johannes Lochner mit Eric Franke. Auf Zwischen-Rang drei gehen die Schweizer Michael Vogt/Sandro Michel in den zweiten Renntag. Die Zweiten der Junioren-WM 2021 haben 0,93 Sekunden Rückstand auf das führende Duo Friedrich/Schüller.

In Reichweite der Medaillen-Ränge sind nach dem ersten WM-Tag auch noch die JuniorenWeltmeister Hans-Peter Hannighofer/Christian Roeder auf Platz vier (+ 1,03 Sekunden), die Schweizer Simon Friedli/Andreas Haas (+ 1,15 Sekunden) als Fünfte und aus Lettland der Europameister von 2020 Oskars Kibermanis mit Matiss Miknis (+ 1,19 Sekunden) auf Rang sechs.

„Franz“ Friedrich bilanzierte nach seinem nicht unbedingtem Lieblingswetter: „Der knapp verpasste Startrekord ist kein Problem, es war uns klar, dass das schwierig werden würde. Das Polster ist jedoch sehr gut, es ist alles bestens.“ Die richtige Kufe zu finden sei für ihn eine „entspannte“ Entscheidung gewesen.

Hansi Lochner war einmal mehr unzufrieden: „Mich wundert dieser 2. Platz, denn die Fahrten waren ehrlich gesagt sau-schlecht. Es war das schlechteste, was ich seit langem abgeliefert habe. Das Material passt, glaube ich, die Startzeiten auch halbwegs.“ Jetzt heiße es, einen Strich drunter zu setzen und morgen „besser fahren“. Auf der reifigen Bahn komme er nicht zurecht, mit den Lenkpunkten – in Altenberg ein altes Problem für den 2017er-Weltmeister im Vierer.

Hans-Peter Hannighofer: „Es ist unglaublich. Trotz vieler Fehler sind wir auf Platz 4 – umso schöner. Den Top-Ten-Platz sollten wir morgen sicherstellen, alles andere ist Zusatz“, gibt er sich fast ein wenig bescheiden. Christoph Hafer zeigte sich im Ziel selbstkritisch: „Ich bin nicht zufrieden. Am Start haben wir uns deutlich mehr vorgenommen. Ein Zehntel hinter dem Feld – den Franz nehmen wir mal aus – ist zu viel. Ohne diesen Rückstand wären wir gut dabei.Die Kurve eins muss ich definitiv besser hinbekommen, dann geht’s vielleicht auch noch ein wenig nach vorn.“

Die entscheidenden beiden Durchgänge werden am morgigen Sonntag ab 14.30 beziehungsweise 16.00 Uhr gestartet.

(IBSF/BSD | Foto: Viesturs Lacis)

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